Geteilte Führung

Shared Leadership wird heutzutage in vielen Unternehmen gelebt. Seit einigen Monaten bilden Tilman Gerndt und Niels Huppertz die Bereichsleitung Central Sevices bei publicplan und teilen sich so die Führung ihres Teams und die Verantwortlichkeiten. Wir haben mit Tilmann Gerndt und Niels Huppertz über deren bisherigen Erfahrungen gesprochen. 

von Alina Hoss
am 18. März 2024

Niels, für welche Themen und Anliegen seid ihr bei publicplan zuständig?

Niels: Der Bereich Central Services bündelt verschiedene indirekte Querschnittsfunktionen innerhalb des Unternehmens und unterstützt bei der Etablierung von Standards & Prozessen, der Einhaltung von Compliance, Datenschutz & Informationssicherheit, sowie bei der Unternehmenssteuerung, beispielweise durch den Auf- und Ausbau von Finance & Controlling Aktivitäten. Außerdem gehört unsere interne IT sowie unsere agilen Team Coaches zum Bereich Central Services. 

Niels Huppertz und Tilmann Gerndt

Was können wir uns genau unter dem Stichwort „Geteilte Führung“ vorstellen? Wie sehen konkret euer Arbeitsalltag und eure Absprachen aus?  

Tilmann: Die Entwicklung der Bereichsstrategie und Ziele erarbeiten Niels und ich als Team gemeinsam. Wir haben uns allerdings auch beide thematische Schwerpunkte gesetzt, die jeweils einer von uns gemeinsam mit dem Team vor denkt und vorantreibt. Die disziplinarische Führung der Fachbereiche und der Mitarbeitenden haben wir so aufgeteilt, dass jede:r Mitarbeiter:in einer Führungskraft fest zugeordnet ist. Trotzdem binden wir einander sowohl bei fachlichen als auch bei Führungsthemen eng ein und prüfen kontinuierlich, ob unser Ansatz passt bzw. ob wir nachsteuern müssen. Was uns hilft, ist ein fester Tag in der Woche, an dem wir beide im Büro sind und wichtige Themen face-to-face besprechen können.

Wie hat es sich ergeben, dass es zu einer geteilten Führung in eurem Team kam?

Niels: Wir haben bereits in einer anderen Konstellation bei der publicplan eng und gut zusammengearbeitet. Als dann die Stelle Bereichsleitung Central Services intern ausgeschrieben wurde, waren wir beide sofort interessiert. Schnell sind wir dann auf die Idee gekommen, uns als Tandem zu bewerben, auch um die Verantwortung für einen Bereich auf zwei Paar Schultern zu verteilen.

Wie empfindet ihr persönlich die Umstellung? 

Tilmann: Durch die Übernahme einer Führungsrolle ändert sich auch unser Arbeitsalltag. Die Themenvielfalt ist breiter und auch die Perspektive, aus der wir unsere Arbeit betrachten (müssen) ist wesentlich weiter. Langeweile kommt selten auf. An der ein oder anderen Stelle kann es auch einmal stressig werden. Damit muss man umgehen können. 

Welche Vor- und Nachteile bringt die geteilte Führung mit sich? 

Niels: Die Aufgaben in diesem Bereich sind sehr vielseitig, anspruchsvoll und bieten eine Menge Raum zur Gestaltung. Das ist sehr spannend und inhaltlich herausfordernd. Hinzu kommt die Führung der Teams und den Mitarbeitenden. Die Aufteilung der Verantwortung entlastet den einzelnen und ermöglicht es uns, unterschiedliche Schwerpunkte zu setzten, aber eben auch uns auszutauschen und unterschiedliche Perspektiven bei Entscheidungen und komplexen Sachverhalten einfließen zu lassen. Darin sehen wir einen entscheidenden Vorteil. 

Tilmann: Natürlich bringt dieses Modell auch gewisse Herausforderungen mit sich, beispielsweise die Abstimmung und Entscheidungsfindung untereinander oder wer von uns beiden für welches Thema konkret der richtige Ansprechpartner ist. Schwierig wäre es sicherlich, wenn wir komplett unterschiedliche bzw. entgegengesetzte Ansichten und Herangehensweisen an die zu bewältigenden Aufgaben hätten oder die persönliche Chemie nicht passen würde.  

Wie begleitet und unterstützt euch publicplan bei eurem Vorhaben?

Niels: Zunächst einmal ist publicplan sehr offen auf unseren initiativen Vorschlag der geteilten Führung eingegangen und vertraut uns, dieses Modell als Bereichsleitung im Unternehmen zu pilotieren. Auch André, unser neuer COO, der bei der Entstehung und Umsetzung des Modells noch nicht an Bord war, unterstützt dieses Modell seit Tag eins und lebt es gemeinsam mit uns in der täglichen Arbeit.  Dafür an dieser Stelle vielen Dank. Hinzu kommt das publicplan Führungskräfte-Entwicklungsprogramm, mit dem publicplan alle Führungskräfte begleitet. 

Flexibilität ist unsere Stärke. Finde auch dein Arbeitsmodell bei den #OpenSourceAstronauts und bewirb dich bei uns!

 

 

Vom Azubi zum Top-Entwickler – Erfolgsstory von Matej

In diesem Interview gewährt uns Matej einen faszinierenden Einblick in seine persönliche Reise – wie er seine Liebe zur Softwareentwicklung entdeckte und seinen Weg als Auszubildender bei publicplan erfolgreich meisterte. Von den ersten Schritten bis zu seinem jetzigen Erfolg teilt Matej Einblicke, Herausforderungen und Momente des Stolzes auf seinem Weg.

Artikel lesen

Charta der Vielfalt – Wir sind dabei

Seit Herbst sind auch wir Teil der Charta der Vielfalt und setzen uns sichtbar für ein wertschätzendes und vorurteilsfreies Arbeitsumfeld ein. Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz.

Artikel lesen

Karrierepfade bei publicplan

Die Weiterentwicklung und Weiterbildung unserer Kolleg:innen liegt uns bei publicplan sehr am Herzen. Aus diesem Grund haben wir verschiedene Karrieremodelle entworfen und kommunizieren transparent die Möglichkeiten, um innerhalb der Firma zu wachsen, andere Rollen zu übernehmen und neue Laufbahnen einzuschlagen. So ergeben sich intern vielseitige Wege, die eigene berufliche Zukunft mitzugestalten. So auch für unsere Kollegin Jana Dobberstein, die im Jahr 2021 als Front Office und Team Assistant bei uns startete. Welche Rolle Jana nun übernommen hat, und wie das Ganze ablief, erklärt sie euch hier. 

Artikel lesen